Uns ist ein Anliegen das Zusammenleben und den Alltag mit den Kindern gemeinsam zu gestalten. Wir arbeiten familienergänzend und die Kinder verbringen einen Großteil des Tages in unserer Einrichtung.

»Partizipation heißt Entscheidungen, die das eigene Leben und das Leben der Gemeinschaft betreffen, zu teilen und gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden.«
Richard Schröder (1995, S14)

Partizipation:(lat.: Teilhabe) basiert auf Demokratie aufgebaut auf Gleichberechtigung, Solidarität und Freiheit. Ziel der Partizipation ist ein demokratisches Miteinander und heißt, dass Entscheidungsprozesse von unseren Kindern mitgestaltet werden insbesondere wenn es um ihre Person geht. Das heißt im Umkehrschluss nicht, dass sie alles dürfen.
Sie haben das Recht auf freie Meinungsäußerung, gehört zu werden und mitentscheiden zu dürfen.

Wenn wir unsere Kinder an Entscheidungen beteiligen, lernen sie:

Für die Entwicklung des Selbstwertgefühls bedeutet das für unsere Kinder:

Wichtig:

Wie werden Kinder in unserem Haus an Entscheidungen beteiligt?

In Gesprächskreisen in den Gruppen oder übergreifend haben unsere Kinder die Möglichkeit gemeinschaftliche Übereinkünfte oder Regeln festzulegen, Themen für Projekte auszusuchen, Entscheidungen über die Spielzeugauswahl zu treffen, Raumgestaltung mit zu bestimmen, Beschäftigungs- und Spielmaterialien sind frei zugänglich. Spielmaterialien, die in der Einrichtung alle 4-6 Wochen rotieren (z.B. Konstruktionsmaterial, wie Geomag oder Themenbezogenes Spielzeug, wie Feuerwehr, Bauernhof, o.ä.) werden von den Kindern ausgesucht. Nach Absprache kann der Tag auch in einer anderen Gruppe verbracht werden.

Es werden den Kindern unterschiedliche Formen der Abstimmung (Alters entsprechend) angeboten, z.B. Ampelabstimmung, Handzeichen, Punktabstimmung. Lösungswege werden nicht vorgegeben, es wird Unterstützung zur Entscheidung gegeben. Eigenständige Beschlüsse, die positiv oder auch negativ ausgehen können, Diskussionen führen oder Kompromisse erarbeiten, geben unseren Kindern die Möglichkeit, Demokratie aktiv zu leben.

Grundlage für Partizipation sind Regeln und Absprachen auch die werden vorher gemeinsam entwickelt, abgesprochen und abgestimmt. (z.B. zuhören, aussprechen lassen, andere Meinungen akzeptieren...)

Es werden Verantwortungsbereiche an die Kinder vergeben wie Tischdienst, Fische füttern, Blumen gießen, Patenschaften usw. Es werden Reflexionsgeprächskreise durchgeführt nach Festen, Projekten oder am Ende jeder Woche. Hier können unsere Kinder sich dazu äußern, was ihnen gut gefallen hat, was nicht schön war oder welche Wünsche man hat. Erfahren Sie hierzu auch mehr unter Beschwerdemanagement.

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