»Der Erzieher ist nicht verpflichtet, Verantwortung für die entfernte Zukunft auf sich zu nehmen – aber er ist voll verantwortlich für den heutigen Tag« — Janusz Korczak

Unsere Rolle als Erzieherin ergibt sich aus den Anforderungen von Träger, Eltern und der Gesellschaft. Sie sollte sich jedoch am stärksten von den Bedürfnissen der Kinder her bestimmen.
Alles Lernen funktioniert nur durch eine sichere Bindung. Wir möchten die Beziehung zu den Kindern wachsen lassen, um ihnen Raum für eine ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung zu geben. Wir wollen sie bei Schwächen unterstützen und besondere Fähigkeiten fördern. "Ich bin ich, und ich bin richtig wie ich bin" – davon gehen wir grundsätzlich aus. Wir vermitteln ethische Werte, üben Gewaltprävention, beschäftigen uns kindgemäß mit Religion und Philosophie, Musik und Naturwissenschaften.

Vieles lässt sich "spielend" entdecken.

Gerade beim Spiel entfalten sich die Neugier unserer Kinder, ihr Wissensdurst und ihre Motivation. So werden die Bildungsleitlinien konkret gemacht. Das Freispiel der Kinder ist für unsere pädagogische Arbeit zentral. Es stärkt die eigenständigkeit und Phantasie des einzelnen Kindes Das Spiel ist ganz von den Bedürfnissen des Kindes geleitet. Es ist frei von Anleitungen, Anweisungen und Vorschriften der Erwachsenen. Gerade in diesen Phasen können die Kinder bestimmen, was sie tun wollen. Dazu gehört auch das "Nichtstun", wenn ein Kind das Bedürfnis hat. Es kann frei wählen zwischen Tätigkeiten, Materialien, Zahl der Spielpartner, oder dem Ort und der Dauer seines Spielens.
So begeben sich die Kinder in einen wertvollen Prozess der Selbstbildung. Wir dürfen sie dabei begleiten und unterstützen. Wir halten uns an das Motto:

»Lasst die Kinder Kinder sein...«
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